Zucht und Aufzucht

Gedanken zur ZuchtDSC_0400

 

Golden Teamplayer ist eine international geschützte Zuchtstätte, die unter den strengen Auflagen des Deutschen Retriever Club e.V. (DRC e.V.) Golden Retriever züchtet.

Unser Ziel ist es freundliche, menschenbezogene, aufgeweckte, leichtführige und dem Rassestandard entsprechende
Golden Retriever zu züchten. Demnach haben wir alles in unserer Macht stehenden erfüllt, dass die ausgesuchte Verpaarung ein voller Erfolg werden wird.
Beide Elternteile wurden auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED) und erbliche Augenerkrankungen untersucht. Sie haben den Wesenstest 

bestanden und eine sehr gute Formwertbeurteilung bekommen. Zudem haben beide Hunde diverse Prüfungen, in denen ihre Anlagen überprüft und bestanden wurden.

Wir züchten Golden Retriever aus der Arbeitslinie. Für unsere Welpen suchen wir Menschen, die mit ihrem Familienhund auch arbeiten wollen. Dies könnte die Dummyarbeit, Jagd, Rettungshundearbeit, die Therapie- & Pädagogikbegleithund sowie Behindertenbegleithundearbeit (Arbeit mit Menschen im sozialen Kontext) sein. Es  liegt uns sehr am Herzen, dass unsere Hunde körperlich sowie geistig ausgelastet werden.

 Unsere Golden Retriever sind und bleiben angenehme und freundliche Familienhunde, wenn sie nach ihrer natürlichen Veranlagung gefordert und beschäftigt werden.

Da uns unser Nachwuchs enorm wichtig ist, möchten wir die Welpen Interessenten, bevor es zu einer verbindlichen Zusage kommt, gerne persönlich kennen lernen. Gerne möchten wir für alle zukünftigen Welpen das optimale Zuhause finden. Natürlich möchten wir auch mit unseren zukünftigen Welpen Besitzer im guten Kontakt bleiben, um für anstehende Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

DSC_0402Wir werden regelmäßige Kennel- Treffen organisieren um einen guten Austausch zwischen allen Golden Teamplayer Besitzer aufrecht zu erhalten.

Wir freuen uns Sie kennenzulernen.

Aufzucht

Unsere Welpen verbringen ihre ersten acht Lebenswochen im engsten Familienanschluss, bei uns im Haus und im Garten. Wir sind bemüht, dass unsere Schützlinge möglichst viele Eindrücke von ihrem zukünftigen Lebensraum kennen lernen – Gerüche, Geräusche, unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, verschiedene Menschen, Autofahren mit kleinen Ausflügen sind geplant. Wir werden sie bereits frühzeitig mit der Hundepfeife auf den „Komm-Pfiff“ konditionieren.

Es ist uns enorm wichtig, Sie als zukünftige Welpen Besitzer näher kennenzulernen, um die Auswahl der Welpen an Sie anzupassen. Die endgültige Auswahl der Welpen erfolgt durch uns, im Alter von sieben Wochen nach dem Welpentest. Erst dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, genauere Einschätzungen bezüglich deren Charakter und Arbeitsanlagen zu treffen. Die Welpen werden mit acht Wochen geimpft, gechipt und bereits mehrfach entwurmt und anschließend an ihre zukünftigen Besitzer mit entsprechender Ahnentafel vom DRC e.V. abgegeben.

 

 

Fütterung:

Für die meisten Hundebesitzer wird die Fütterung irgendwann zum Thema werden. Meistens dann, wenn der Hund nicht mehr frisst, Durchfall oder Hautausschläge hatte. In den meisten Fällen beginnt dann die Suche nach einem anderen Trockenfutter. Dies bringt manchmal eine Besserung, aber die Probleme kommen meist nach kurzer Zeit zurück.

Die Hauptnahrung des Hundes ist bekanntermaßen frisches Fleisch. Gemüse, Obst und Milchprodukte kommen in kleinen Mengen dazu. Glutenhaltiges Getreide ist schwer verdaulich und kommt in der Frisch- Fütterung nicht vor.
Liest man die Zutaten Liste beim Trockenfutter, ist es dort genau umgekehrt. Es enthält sehr viel Getreide in allen möglichen Formen und wenig Fleisch (manchmal nur 20%).
Viele Hunde können eine Fehlernährung erstaunlicherweise oft jahrelang kompensieren. Wenn sie dann krank werden, denkt niemand daran, dass es an der Ernährung liegen könnte. Bei Tieren, die an Krebs erkrankt sind, empfiehlt man eine getreidefreie Ernährung.
Ich selbst habe mit meinem 9 Jahre alten Mischlingsrüden diese Erfahrung gemacht: Tagelange Bauchschmerzen, keine Lust am Fressen, bis hin zur Futterverweigerung. Ich glaube, es gibt kaum etwas, was ich nicht versucht hatte. Selbst die starken Schmerzmittel haben nichts gebracht. Nach der Magenspiegelung kam der Schock. Diagnose- Offene Speiseröhre mit abgestorbenem Gewebe. Er bekam einige Magen- und Schmerzmedikamente. Wir sollten von nun an für ihn kochen. Auch dies veränderte nur wenig an seinem Gesundheitszustand. Er baute immer mehr an Gewicht ab und die Schmerzen blieben. Schließlich lernte ich eine Ernährungsberaterin für Hunde kennen. Die Rohfütterung hat mich schon lange vorher interessiert, aber mir fehlte fundiertes Fachwissen. Zumal wir zu diesem Zeitpunkt unseren ersten Golden Retriever Welpen zu Hause hatten und ihm sollte es auch an nichts fehlen. Dies hat sich schlagartig verändert, als ich einen Termin bei der Ernährungsberaterin bekam. Nun hatte ich erstmals Futterpläne für alle Hunde ganz individuell (Welpe / kranker Hund) und wusste, was meine Hunde in den Napf bekommen. Schon nach kurzer Zeit konnten wir die Medikamente vom Pepe reduzieren und er nahm wieder an Gewicht zu. Nach ca. drei Monaten war er der „Alte“, keine Schmerzen, keine Medikamente waren mehr notwendig!!! Nun ist er 12 Jahre alt und ist für sein Alter fit wie ein Turnschuh. Die Rohfütterung hat sein Leben gerettet!
Für mich ist es eine große Erleichterung, zu wissen was meine Hunde fressen und zu sehen, wie gut es ihnen dabei geht.